25.04.2015 Der FCStammheim erkämpft sich ein 1:1 gegen Feuerthalen
mbl. Nach dem wichtigen Dreier gegen Centro Gallego konnte der FC Stammheim gegen Feuerthalen erneut Punkten. Trotzdem zeigte sich die Mannschaft nach dem gewonnen Punkt eher unzufrieden. Dies ist angesichts des Spielverlaufs und des verpassten Sprungs auf Tabellenplatz 8 auch verständlich.
Das Spiel startete mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft. Auf dem Platz in Feuerthalen, der der allgemein bekannten altehrwürdigen Schelmengrube in nichts nachstand, hatten beide Teams offensichtliche Probleme in der Ballkontrolle und dem Spielaufbau. So war es auch nicht erstaunlich, dass kaum Zählbares herausschaute. Trotzdem gelang dem Heimteam in der 38. Minute die Führung. Nach einem Freistoss flog Reutimann am Ball vorbei, was vom Gegner prompt zur Führung ausgenutzt wurde. Dies wirkte wie ein Weckruf für die Stammer. Den von diesem Zeitpunkt an übernahmen die Gäste das Spieldiktat. Der nimmermüde Hahn wurde zu Unrecht aus dem Abseits gepfiffen. Weber scheiterte nur knapp aus der Distanz am „Titan" im gegnerischen Tor. Und Kai-Marc schlich immer wieder über den linken Flügel an den gegnerischen Strafraum. Trotzdem wurde bis zur Pause keine Resultatkorrektur erreicht. Daran konnten auch die Rushes der umtriebigen Hartmänner und von Nussbaumer nichts ändern.
In der Pause wurde der Mannschaft von den erregten Coaches Mut zu gesprochen. Ebenfalls wurden die beiden Jahrhunderttalente Pfister und Huber eingewechselt. All dies schien zu wirken. Denn der FCS drückte weiter. Schliesslich war es der unglaubliche René (Aaron), der wie schon gegen Centro ein immens wichtiges Tor erzielen konnte und zum 1:1 ausglich. Das Tor entstand analog zum Centro-Spiel nach einem der auf nationaler Ebene äusserst gefürchteten Stammer Corner (Assist von Talent Huber)! Das Stadion stand Kopf nach diesem Treffer und die zahlreich mitgereisten FCS-Fans feierten das Tor frenetisch. Alle wollten nun den Sieg. Die Mannschaft kämpfte. Die Bank heizte Rettich (Reto) Frei vor seinem Einsatz an und machte ihn heiss und der aktive Linienrichter sorgte dafür, dass mehr Einwürfe (auch ein Stammer-Spezialität) zu Gunsten des FCS ausgesprochen wurden. Trotzdem nützte alles nichts. Auf der Suche nach dem Siegestor verlor das Stammer Fanionteam zusehends die Ordnung auf dem Platz. Dies führte zu einem unstrukturierten hin und her auf dem Spielfeld. Tore fielen keine mehr. Damit dem rhetorisch starken Autor dieses Spielberichtes nicht langweilig wurde, sorgte der allseits als solidarische und emphatische Persönlichkeit bekannte Ita dafür, dass ihn sein direkter Gegenspieler mit dem Tod bedrohte. Weil Ita in der angesprochenen Situation seine Hand vor den Mund hielt, konnten auch die zahlreichen Lippenleser nicht erkennen, was dieser von sich gab. Auch dem aufgehetzten Rettich (Reto) Frei gelang der Siegestreffer nicht mehr. Schluss. Endstand 1:1!
Fazit: Tolle Mannschaftsleistung des FCS! Es wurde das angesprochene kampfbetonte Spiel und Stammheim war bereit für diesen Kampf. Wäre die Ordnung (Positionsspiel und Raumaufteilung) nicht verloren gegangen, wäre der Sieg drin gewesen. Starke Defensiv-Leistung! Auch ein Kompliment an die beiden A-Junioren, die einen starken Einsatz zeigten.
Vielen Dank an die Zuschauer für das zahlreiche Erscheinen (sogar der verlorene Sohn Aik wollte dieses Spektakel nicht verpassen!). Auch einen herzliches Dankeschön an Pfister und Huber. Merci, dass ihr gekommen seid und dabei eine grosse Hilfe wart!